22.01.2017
 Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat bei der Bürgerschaftspräsidentin Birgit Socher am 22.01.2017 die Einberufung einer Sitzung der Bürgerschaft für den 30.01.2017, 17.00 Uhr, beantragt, deren ausschließlicher Tagesordnungspunkt „Stellungnahme und Appell der Bürgerschaft an die zuständigen Gremien der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wegen des Beschlusses des Hochschulsenats zur Ablegung des Namens „Ernst-Moritz-Arndt“ vom 18.01.2017“ lauten soll.
Für diese Sitzung wird derzeit - zusammen mit der miteinbringenden Fraktion Kompetenz für Vorpommern (KfV) und den Bürgerschaftsmitgliedern Peter Multhauf (Die LINKE) und Torsten Hoebel (BL/FDP) - eine Beschlussvorlage abgestimmt, deren Entwurf seitens der CDU-Fraktion und der Fraktion KfV erstellt wurde. Danach soll die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ihr Bedauern über die Entscheidung des Senats der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vom 18.01.2017, ihren bisherigen Namensbestandteil „Ernst-Moritz-Arndt“ aufzugeben, zum Ausdruck bringen und die Mitglieder des Senats der Hochschule sollen gebeten werden, ihre Entscheidung zu überdenken. Dabei sollen diese bedenken, dass die überwiegende Zahl der Bürger Greifswalds, darunter viele Mitarbeiter der Universität, eine andere Auffassung vertreten. Damit keine vollendeten Tatsachen durch die Umsetzung des Beschlusses durch die Rektorin und das zuständige Wissenschaftsministerium getroffen werden können, soll bis zu einer Neubefassung im Senat die Umsetzung nicht weiter betrieben werden.
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22.01.2017
Sehr geehrte Präsidentin,
 
die CDU-Bürgerschaftsfraktion beantragt die Einberufung einer (Sonder-)Sitzung der Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald nach § 29 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 1 Abs. 2 Satz 1 GO BS für den 30.01.2017. 
In dieser Sitzung ist ausschließlich über eine von den Fraktionen der CDU und Kompetenz für Vorpommern sowie den Bürgerschaftsmitgliedern Multhauf und Hoebel eingebrachte Beschlussvorlage zu beraten und abzustimmen, mit der die Gremien der Ernst-Moritz-Arndt-Universität aufgefordert werden, die Entscheidung vom 18.01.2017 über die Ablegung des Namens „Ernst-Moritz-Arndt“ zu überdenken und neu darüber zu befinden. Es wird angestrebt, dass sich die anderen Fraktionen der Bürgerschaft und/oder einzelne weitere Mitglieder der Einbringung der Beschlussvorlage anschließen.
Die Tagesordnung soll neben den von § 7 GO BS geforderten Punkten unter dem Punkt „Behandlung von Beschlussvorlagen“ (§ 7 Ziff. 8 GO BS) nur folgenden TOP umfassen:
 
Stellungnahme und Appell der Bürgerschaft an die zuständigen Gremien der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wegen des Beschlusses des Hochschulsenats zur Ablegung des Namens „Ernst-Moritz-Arndt“ vom 18.01.2017
 
Da die Einladungsfrist nach § 1 Abs. 2 Satz 1, 1. Alt. GO BS 5 Tage beträgt, bei der der Tag der Einladung und der Sitzung nicht mitgerechnet werden dürfen, schlagen wir vor, die Sitzung auf 
 
Montag, 30.01.2017, 17.00 Uhr
 
einzuberufen. Der Hauptausschuss kann im Anschluss an die Bürgerschaftssitzung tagen. Es wird angeregt, im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister den Hauptausschuss zu 18.30 Uhr einzuberufen oder die Sitzung entsprechend zu verlegen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
    
       Axel Hochschild 
- Fraktionsvorsitzender -
 
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18.01.2017
Der Greifswalder Landtagsabgeordnete Egbert Liskow zeigt sich enttäuscht über das heutige Ergebnis der Abstimmung des akademischen Senats über den Namenspatron der Universität Greifswald.
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18.01.2017
„Die heutige Fehlentscheidung des akademischen Senats der Universität Greifswald spiegelt absolut nicht das Stimmungsbild der Greifswalder Bevölkerung wider. Anstatt sich einer breiten und vor allem öffentlichen Diskussion mit allen Teilen der Bevölkerung zu stellen, hat sich der akademische Senat leider hinter der Hochschulöffentlichkeit versteckt. Ich hätte mir gewünscht, dass man die Menschen von Greifswald bei der Entscheidungsfindung mitnimmt und nicht außen vorlässt“, so Franz Küntzel, Greifswalder JU-Vorsitzender.
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13.01.2017
 Nun ist es mal wieder so weit: An der Ernst-Moritz-Arndt-Universität wird wieder einmal eine Debatte über den Namen geführt. Man könnte glatt meinen, diese Debatte wird so häufig wiederholt, bis das Ergebnis passt. Dabei fällt auf, dass die Debatte immer von denjenigen angestoßen wird, die sich mit unserer Universitäts- und Hansestadt, unserer Heimat nicht identifizieren können oder wollen. Es sind immer wieder Studenten die für 3 - 5 Jahre an der Alma Mater Gryphiswaldensis eingeschrieben und Gast in unserer schönen Stadt sind. Die meisten werden in dieser Zeit auch nicht Bürger der Stadt und verlassen diese dann wieder mit oder ohne universitären Abschluss! Daneben gibt es aber auch solche Menschen, die an der Universität arbeiten und mit diesem Einkommen nicht schlecht leben. Dieser Gruppe der Aktivisten zur Ablegung des Namens „Ernst-Moritz-Arndt-Universität“ steht, wenn sie an einer wissenschaftlichen Einrichtung mit einem aus ihrer Sicht „schlimmen Namen“ nicht arbeiten wollen, der Weg an eine der anderen 427 Hochschulen in Deutschland (davon noch 197 Universitäten!) oder kaum bezifferbarer ausländischer Hochschulen offen. Stattdessen kämpfen diese beiden Gruppen wieder einmal darum, ihren Willen durchzusetzen und hoffen darauf, dass es diesmal eine Mehrheit im zuständigen Universitätsgremium gibt. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, trifft diese egoistische Entscheidung nicht nur die Universitätsangehörigen, sondern viel mehr die Bevölkerung einer ganzen Stadt, nämlich der Universitätsstadt Greifswald! Dies sind Menschen, die gerne in unserer schönen Stadt  mit „ihrer Universität“ leben und eben nicht selten auch „von der Universität leben“. Doch genau diese Menschen werden überhaupt nicht zum Namen der Universität befragt. Auch wenn formal nur die Universität zur Entscheidung über ihren Namen berufen ist, wäre ein „Hineinhören“ in die Bevölkerung zu erwarten, und zwar auch außerhalb der sowieso im „eigenen Lager stehenden Menschen“.
 
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