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Neuigkeiten
31.01.2017, 18:44 Uhr
Egbert Liskow: Parallelen im Umgang mit missliebigen Symbolen - Zeichen des Protestes entsorgt
Nachdem Montagnachmittag die Initiative "Ernst Moritz Arndt bleibt" einen Protestspaziergang vom Rathaus zum Rubenow-Denkmal durchführte und die Teilnehmer dort als Zeichen des Protestes gegen die Namensablegung bzw. für Ernst Moritz Arndt als Namenspatron der Greifswalder Universität Rosen niederlegten, dauerte es nach Angaben der Initiatoren gerade mal 90 Minuten bis die niedergelegten Rosen verschwunden waren. Egbert Liskow bezweifelt, dass die Arndt-Befürworter oder die Stadtreinigung dafür verantwortlich waren:
 
 
 "Noch während in der Greifswalder Bürgerschaft die Debatte zum Umgang mit der Ablegung des Namens Ernst Moritz Arndt durch die Universität geführt wurde, haben einige Arndt-Gegner deutlich gemacht, wie sie die ganze Sache sehen. So wie der Name Arndt als – ihrer Meinung nach – missliebiges Symbol für Nationalismus und Rassismus entsorgt wurde, wurden scheinbar auch die Rosen als Symbol für eine anderslautende Meinung mit Blick auf Arndt als Namenspatron entsorgt. Ich finde den Diebstahl der Rosen einfach nur armselig. Das Verfahren, mit dem Ernst-Moritz-Arndt als Namenspatron der Universität entsorgt wurde, hat ja bereits gewisse Defizite beim Demokratieverständnis der Arndt-Gegner offenbart - Stichwort: solange abstimmen bis das Ergebnis passt. Aber einige Arndt-Gegner sind offenbar noch nicht mal in der Lage anzuerkennen, dass es gegenteilige Meinungen dazu gibt und dass diese symbolhaft auch geäußert werden dürfen.“