Die Beantwortung einer kleinen Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion zeigt deutlich, dass in Greifswald dringender Handlungsbedarf bei der Ausweisung von Bauplätzen für Eigenheime besteht und auch neue Wege dazu geprüft werden müssen.

„Was wir als CDU-Fraktion schon lange gesagt haben, steht jetzt in der offiziellen Antwort der Stadtverwaltung schwarz auf weiß: Die Nachfrage nach Bauplätzen für Eigenheime hat sich in den letzten fünf Jahren deutlich erhöht, auf der entsprechenden Warteliste stehen inzwischen fast 400 Namen. Das Eigenheim ist also, anders als von Rot-Rot-Grün gelegentlich behauptet, kein Auslaufmodell, sondern ist weiterhin der Wunsch vieler Menschen. Das linke Lager muss seine in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigte Blockadehaltung gegen Eigenheime endlich aufgeben“, wird der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild deutlich.

„Auch die vor wenigen Tagen veröffentlichen Zahlen des Statistischen Landesamtes für 2019 machen deutlich, dass Greifswald beim Thema Eigenheime zurückfällt: so wurden in Greifswald nur 31 Ein- und Zweifamilienhäuser fertiggestellt, weniger als in allen anderen größeren Städten unseres Bundeslandes. Insgesamt waren gerade einmal 16% der fertiggestellten Wohneinheiten in Greifswald im Eigenheimbereich, auch hier liegt Greifswald deutlich zurück – in Wismar beispielsweise lag dieser Anteil bei 50%! Andere Städte hängen uns also beim Eigenheimbau ab und sind damit, genau wie viele Gemeinden rund um Greifswald, attraktiver gerade für die Leistungsträger unserer Gesellschaft, die sich ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen wollen. Auch hier liegt die Schuld vor allem beim grünen Oberbürgermeister und seiner Mehrheit, die lieber merkwürdigen Ideen wie dem „Modellprojekt“ B-Plan 55 zujubeln als Platz für Eigenheime zu schaffen“, so Axel Hochschild weiter.

„In der Antwort auf unsere Anfrage hat die Stadtverwaltung mehrere Bebauungspläne mit Platz für Eigenheime benannt. Diese müssen in nächster Zeit absolute Priorität haben. Ich freue mich auch, dass das Areal südlich der Stadtrandsiedlung in den Fokus gerückt ist, das bereits im ISEK als Gebiet mit Platz für eine große Zahl Eigenheime benannt wurde. Es müssen aber auch andere Ideen neu diskutiert werden. Ich denke dabei beispielsweise an den Ortsteil Friedrichshagen oder an eine Verlagerung des Bauhofs mit anschließender Wohnbebauung, wie bereits 2016 von unserem damaligen Bausenator Jörg Hochheim vorgeschlagen. Auch hieran muss die Stadtverwaltung weiter konsequent arbeiten. Dazu wäre es auch hilfreich, wenn das linke Lager die Verwaltung nicht ständig mit neuen Konzepten wie zum „dezentralen Parken“ mit unnötiger Arbeit belasten würde. Und wenn die neuen Pläne dann kommen, darf Rot-Rot-Grün nicht wieder mutwillig verzögern wie beim B-Plan 119“, fordert Axel Hochschild abschließend.

Von | 2020-09-18T16:20:25+00:00 September 18th, 2020|Fraktion|0 Kommentare

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