Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Greifswald wertschätzt nachdrücklich die geleistete Arbeit der Mitarbeiter des Jugendzentrums „TAKT“ in Schönwalde I und unterstützt die Übernahme der Finanzierung dieser Personalstellen durch die Stadt ab 2024. Diese Übernahme ergibt sich aus der nachvollziehbaren Entscheidung des Landkreises Vorpommern-Greifswald, diese im Kreis einzigartige Finanzierung eines Jugendzentrums zu beenden. Die CDU-Fraktion begrüßt das Angebot des Landkreises das „TAKT“ für zwei weitere Jahre zu finanzieren und kritisiert in diesem Zusammenhang den Oberbürgermeister für seine Panikmache und sein unsolidarisches Verhalten gegenüber den anderen Gemeinden im Kreis.

„Die Arbeit des „TAKT“ und der dortigen Mitarbeiter ist von großer Wichtigkeit für Schönwalde I und darüber hinaus, sie leisten hervorragendes in der Jugendarbeit. Niemand bestreitet dies, auch nicht der Landkreis Vorpommern-Greifswald. Von daher gehe ich davon aus, dass die Bereitstellung von städtischen Finanzmitteln auf überwältigende Zustimmung in der Bürgerschaft treffen wird. Hintergrund der aktuellen Diskussion ist die Ankündigung des Landkreises die Finanzierung der Personalstellen im „TAKT“ zu beenden – da dies auch nicht zu den Aufgaben des Landkreises gehört, ist diese Entscheidung nachvollziehbar. Trotzdem hat der Landkreis angeboten, die dortigen Stellen 2022/23 noch zu finanzieren, solange die Stadt dann ab 2024 übernimmt. Dass der Oberbürgermeister versucht daraus einen Skandal zu produzieren und Panik über die Zukunft des „TAKT“ zu verbreiten, ist unverständlich. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass nur das „TAKT“ von einer derartigen Finanzierung durch den Landkreis profitiert, während alle anderen Kommunen – die meisten davon finanzschwächer als wir – ihre Jugendzentren selbst finanzieren müssen, ist die Aufregung des Oberbürgermeisters auch kein Zeichen gelebter Solidarität im Landkreis. Wir in Greifswald wissen um die Bedeutung des „TAKT“ und daher wird die CDU-Fraktion einer Finanzierung der dortigen Personalstellen ab 2024 natürlich zustimmen. Letztlich geht es um die richtige Prioritätensetzung im Haushalt. Wenn man wie der Oberbürgermeister 250.000 € für die Anmietung eines leerstehenden Verwaltungsgebäudes, 435.000 € für ein nicht genutztes Fahrradparkhaus oder 1,8 Millionen € für einen sinnfreien Park & Ride-Parkplatz (mit einem bereits kaum genutzten direkt gegenüber) verschwendet, muss man natürlich versuchen dem Landkreis Aufgaben aufzudrücken, auch wenn man kurz vorher noch die Höhe der Kreisumlage beklagt hat. Klar ist jedenfalls, die CDU-Fraktion steht zum „TAKT“ und dieses wird seine gute Arbeit weiter fortsetzen können“, erläutert das Bürgerschaftsmitglied Madeleine Tolani.

Von | 2022-04-22T12:39:01+02:00 April 22nd, 2022|Fraktion|0 Kommentare

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