Seit über einem Jahr wird das Leben der Greifswalder Bürger durch die Corona-Pandemie und die für ihre Bekämpfung notwendigen Maßnahmen eingeschränkt. Glücklicherweise hat die Impfkampagne in Deutschland inzwischen deutlich an Fahrt aufgenommen. Ausweislich des „Impfgipfels“ vom 26.04.2021 ist im Juni deutschlandweit mit der Aufhebung der Priorisierung beim Impfen zu rechnen, so dass im Sommer ein Großteil der Bevölkerung geimpft sein dürfte. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Greifswald hält vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen die Absage des Fischerfests und des Klostermarkts durch den Oberbürgermeister für voreilig und unnötig.

„Die Absage des Fischerfestes und des Klostermarktes durch den Oberbürgermeister halte ich für voreilig. Wenn er in seiner Pressemitteilung ausführt, dass der rechtliche Rahmen nach heutigem Stand das Fischerfest nicht erlauben würde, ist das formal zutreffend. Das Fischerfest soll aber nicht heute oder morgen stattfinden, sondern in fast drei Monaten Mitte Juli. Angesichts der positiven Entwicklungen beim Impfen und auch der Ergebnisse des gestrigen Impfgipfels ist die Absage des Fischerfestes für mich zu diesem Zeitpunkt vollkommen unnötig. Es ist davon auszugehen, dass im Juli ein Großteil der Bevölkerung geimpft sein wird; auch die Belastung des Gesundheitssystems dürfte dann deutlich geringer sein. Von daher muss es die nächsten Monate darum gehen, Beschränkungen schrittweise zurückzunehmen und den Weg in die Normalität aktiv zu gestalten. Dazu gehört auch die Durchführung von größeren Veranstaltungen wie Fischerfest und Klostermarkt“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.

„Es ist vollkommen klar, dass Fischerfest und Klostermarkt in diesem Jahr nicht wie vor der Pandemie organisiert werden könnten. Im zweiten Jahr der Pandemie erwarte ich aber von der Verwaltung und dem von ihr beauftragten Unternehmen an die aktuelle Lage angepasste Konzepte und mehr Ideen als einfach nur die stumpfe Absage von Veranstaltungen. Ich denke angesichts der riesigen Einbußen seit Beginn der Pandemie für Schausteller und Gastronomen, wäre es durchaus möglich diese dann auch kurzfristig zu gewinnen und die Veranstaltungen an die jeweilige Corona-Lage angepasst durchzuführen. Der Klostermarkt könnte statt im Juni auch im August oder September stattfinden. Beide Veranstaltungen einfach auf 2022 zu verschieben wird dem Bedürfnis der Menschen nach möglichst viel Normalität im Verlaufe des Jahres nicht gerecht“, so Axel Hochschild abschließend.

Von | 2021-04-28T09:53:34+02:00 April 28th, 2021|Fraktion|0 Kommentare

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