Anlässlich von Forderungen des Direktors des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Andreas Breitner, auch in Greifswald zukünftig keinerlei Eigenheimgebiete mehr auszuweisen, und eigenheimkritischen Äußerungen von führenden Bundespolitikern der Grünen und Linken, betont die CDU in Greifswald die Zukunftsfähigkeit des Eigenheims und kritisiert solche Forderungen und Äußerungen scharf.

„Über derartige Äußerungen von Grünen, Linken und des VNW kann ich nur den Kopf schütteln. Im europäischen Vergleich hat Deutschland eine der niedrigsten Wohneigentumsquoten. Dann wie Herr Breitner zu behaupten, dass Einfamilienhäuser „Teil des Problems“ seien, ist ein Schlag ins Gesicht der zahllosen Familien in Deutschland, die jahrelang sparen, um sich dann den Wunsch vom Eigenheim erfüllen zu können. Dass diesen Wunsch viele Menschen hegen, zeigt sich an den weiter steigenden Preisen für entsprechende Immobilien und Grundstücke, gerade auch in Greifswald. In unserer Stadt sollte im Gegenteil die Ausweisung entsprechender Wohngebiete beschleunigt werden, so dass sich auch Familien mit „normalen“ Einkommen wieder ihr Traumhaus leisten können“, sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gerd-Martin Rappen.

„Ausgangspunkt der Debatte ist die Entscheidung des durch die Grünen geführten Bezirks Hamburg-Nord, keine Flächen für Eigenheime mehr auszuweisen. Auch hier in Greifswald hat Rot-Rot-Grün bereits mehrfach mit fadenscheinigen Ausflüchten die Ausweisung neuer Baugebiete verzögert. Der Fraktionschef der Linken äußerte in einer durch die CDU-Fraktion beantragten Aktuellen Stunde der Bürgerschaft, dass das Eigenheim „ein Auslaufmodell“ sei. Und zum gegenwärtig diskutierten Greifswalder Haushalt beantragt die Linksfraktion die Verlängerung der Herrenhufenstraße zu streichen, die für die Erschließung weiterer Eigenheimgebiete dringend benötigt wird. Dies alles begründet mit den vorgeblichen Argumenten Klimaschutz und Nachhaltigkeit, genau wie in der Erklärung des VNW-Direktors. Die CDU-Fraktion in Greifswald stellt sich solchen Bestrebungen vehement entgegen und wird in der Bürgerschaft weiter für die zügige Ausweisung von Eigenheimgebieten kämpfen“, berichtet der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.

„Dass ein Verband wie der VNW das Interesse seiner Mitglieder – großer Wohnungsgesellschaften – an auch zukünftig möglichst vielen Mietern vertritt ist zu akzeptieren. Aber dies nicht offen zu kommunizieren, sondern unter dem Deckmantel des Klimaschutzes zu tun, ist scheinheilig. Und „was, wo gebaut wird, entscheiden die Kommunen“ zu schreiben und im gleichen Atemzug mehrere Städte inklusive Greifswald aufzufordern zukünftig keine Eigenheimgebiete mehr auszuweisen, ist äußerst merkwürdig. Den Wohnungsmarkt in Greifswald kennen immer noch am besten die Menschen vor Ort. Hunderte von Interessenten auf der Warteliste für einen Bauplatz, steigende Grundstückspreise und die Ausweisung von zahlreichen Baugebieten im Greifswalder Umland zeigen, dass Eigenheime für die zukünftige Entwicklung Greifswalds unverzichtbar sind. Diesem Wunsch der Bürger werden wir Gehör schenken“, so Gerd-Martin Rappen abschließend.

Von | 2021-02-16T10:44:28+01:00 Februar 16th, 2021|Fraktion, Stadtverband|0 Kommentare

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