Medienberichten zufolge hat der Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann,  mit Blick auf die anstehende millionenschwere Sanierung des städtischen Segelschulschiffs „Greif“ 8.000 EURO für das Sanierungskonzept mobilisiert, sieht bei der Finanzierung der Grundinstandsetzung aber vornehmlich Dritte in der Pflicht. Gleichwohl wolle er sich ‚mit aller Kraft‘ am Einwerben zusätzlicher Mittel beteiligen.

Hierzu erklärt der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Greifswald, Gerd-Martin Rappen: „Wer sich angesichts eines Finanzierungsbedarfes von 3,5 Mio. EURO für das Beisteuern von 8.000 EURO feiern lässt, ist ganz sicher nicht ‚mit aller Kraft‘ unterwegs, sondern mit ziemlich gedrosseltem Tempo.

Was das bisherige Wirken des Vorpommernstaatssekretärs angeht, hat sich mein Eindruck inzwischen verfestigt: Er macht Selfies, andere machen die Arbeit. Andere sollen das Geld geben, aber bitte im Maschinenraum bleiben, auf dem Sonnendeck der öffentlichen Aufmerksamkeit ist nur Platz für Herrn Dahlemann.

Die CDU in Greifswald jedenfalls ist gespannt auf das Sanierungskonzept und den langfristigen Geschäftsplan für die „Greif“. Wir werden uns auf Landes- und Bundesebene für die Instandsetzung dieses maritimen Denkmals einsetzen.“

Von | 2020-06-25T09:54:43+00:00 Juni 25th, 2020|Stadtverband|0 Kommentare

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