Am 18.09.2019 unterzeichnete Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder den Kaufvertrag mit der UTB GmbH für die Flächen des B-Planes 55 an der Hafenstraße und verkündete dies stolz per Pressemitteilung. Ein Jahr später ist an der Hafenstraße kein Fortschritt zu verzeichnen.

„Das vom OB und seiner linken Mehrheit so sehr gefeierte „Modellprojekt“ B-Plan 55 droht zum Rohrkrepierer zu werden. Ein Jahr nach dem Verkauf fährt kein Bagger und es dreht sich kein Kran. Jüngst war auch zu lesen, dass immer noch händeringend Bauherren für die dortige Baugemeinschaft gesucht werden. Bei uns verstärkt sich jeden Tag mehr der Eindruck, dass genau das eintritt, wovor die CDU-Fraktion immer gewarnt hat: Anstelle das Gebiet regulär zu entwickeln und beispielsweise auch Platz für Eigenheime zu schaffen, hat grün-rot-rot seinen Bauträger durchgedrückt, der es offensichtlich nicht schafft sein rosarotes Traumschloss umzusetzen“, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Bauausschussmitglied Gerd-Martin Rappen.

„Unsere Greifswalder WVG steht bereits in den Startlöchern um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, kann aber ohne die notwendige Erschließung nicht loslegen. In der Ostsee-Zeitung wird der Baubeginn regelmäßig um einige Wochen verschoben. Zum ersten Jahrestag des Verkaufes ist dies nicht mehr hinnehmbar. Wir haben daher am Freitag beim Oberbürgermeister Akteneinsicht beantragt, um Klarheit über die zwischen der Stadt und der UTB vereinbarten Verträge zu gewinnen. Vor allem wollen wir erfahren, wann spätestens mit dem Bau der Erschließung begonnen werden muss und wann die ersten Wohnungen fertiggestellt sein müssen. Die UTB muss ihre vertraglichen Zusicherungen einhalten. Sollten die entsprechenden Fristen abgelaufen sein, muss der Oberbürgermeister daraus die entsprechenden Konsequenzen ziehen“, fordert Gerd-Martin Rappen.

„Wir wollen verhindern, dass sich die Entwicklung der Flächen an der Hafenstraße noch weiter verzögert, als leider ohnehin schon. Wir sagen es ganz klar: Der Oberbürgermeister darf der UTB keine Fristverlängerung gewähren“, wird Gerd-Martin Rappen abschließend deutlich.

Von | 2020-09-21T11:19:55+00:00 September 21st, 2020|Fraktion|0 Kommentare

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