Laut einer aktuellen Mitteilung wird Greifswald in den Jahren 2020 und 2021 durch das neue Kindertagesförderungsgesetz (KiföG M-V) voraussichtlich jeweils über eine Million Euro einsparen, die für andere Vorhaben verwendet werden können.

„Ich freue mich, dass die Landesregierung die Kommunen und somit auch Greifswald bei den Platzkosten entlastet. Jetzt geht es darum das Geld sinnvoll zu verwenden. Hierbei sollte der Grundsatz gelten, für Greifswalds Kinder in den Haushalt eingestelltes Geld auch für die Kinder zu verwenden, nun eben an anderer Stelle. Von daher freut es mich, dass der Oberbürgermeister fast 400.000€ zur Umsetzung des Digitalpakts am Humboldtgymnasium und der Greifschule einplant. Auch die Einrichtung eines Onlineportals zur Schulanmeldung begrüße ich – verbunden mit der klaren Erwartung, dass dieses Portal zur Schulanmeldung 2020 dann auch funktioniert“, erläutert der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Gerd-Martin Rappen.

„Eine sinnvolle Maßnahme wäre außerdem die Einführung eines ‚Begrüßungsgeldes‘ für Neugeborene. Von verschiedenen Kommunen in unserem Bundesland wird ein entsprechendes Geld bereits ausgezahlt. Damit würde Greifswald deutlich machen ‚Kinder willkommen‘. Da die Situation hinsichtlich der Platzkosten ab 2022 noch unklar ist, könnte dieses Begrüßungsgeld zunächst auf 2020 und 2021 befristet werden. Notwendig wäre auch ein Sonderprogramm für unsere städtischen Spielplätze. Hier geht es sowohl um Instandhaltung und Aufwertung bestehender als auch um die Errichtung neuer Spielplätze, beispielsweise in Friedrichshagen. Ich freue mich jedenfalls auf die anstehenden Debatten zur sinnvollen Verwendung des Geldes“, macht der Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild deutlich.

Von | 2019-12-05T11:34:48+00:00 Dezember 5th, 2019|Fraktion|0 Kommentare

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