Am Wochenende wurden zwei Personen beim Beschädigen von CDU-Wahlplakaten  in Greifswald auf frischer Tat ertappt. Die Plakate des Greifswalder Direktkandidaten und Spitzenkandidaten der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack, wurden durch Aufkleber mit der Aufschrift „Korrupt“ beschädigt. Unter den Tatverdächtigen ist Katharina Horn; sie ist nicht nur Mitglied der Greifswalder Bürgerschaft, sondern auch Grüne Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis 16 (Vorpommern-Greifswald II – Mecklenburgische Seenplatte I).

„Sollte sich der Tatverdacht bestätigen, wäre dies ein politischer Skandal. Beschädigungen von Wahlplakaten der CDU gehören leider in Wahlkämpfen seit langem zum Alltag. Bisher ging ich jedoch davon aus, dass es sich bei den jeweiligen Übeltätern um Extremisten von links und rechts handelt.  Aber offensichtlich ist dies auch bei führenden Mitgliedern der Greifswalder Grünen – Frau Horn ist Landesvorsitzende der Grünen Jugend, Bundestagskandidatin und Mitglied der Bürgerschaft – ein gängiges Mittel der politischen Auseinandersetzung. Wer sich so verhält ist in jedem deutschen Parlament, egal ob Bürgerschaft oder Bundestag, fehl am Platz. Frau Horn hat zwar keine Chance auf das Direktmandat im Wahlkreis 16, jedoch über ihren Listenplatz 2 zumindest die Möglichkeit auf ein Bundestagsmandat. Ich bin wirklich sehr besorgt, dass solche Personen zukünftig im Bundestag sitzen sollen und vielleicht sogar an einer Bundesregierung beteiligt sein könnten“, verdeutlicht der Stadtverbandsvorsitzende Gerd-Martin Rappen den Ernst der Lage.

„Auch vom grünen Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder erwarte ich eine Klarstellung, ob so die Toleranz und Weltoffenheit Greifswalds aussieht. Jetzt wird sich zeigen, ob der selbstbezeichnete „Oberbürgermeister für Alle“ wirklich für alle da ist und Angriffe auf politische Parteien – egal wer sie verübt und wer deren Opfer ist – eindeutig und ohne Relativierung verurteilt; oder ob für ihn zwar alle gleich aber manche eben gleicher sind. Die Grünen in Greifswald müssen jetzt zeigen, dass sie weiterhin der Gemeinschaft der demokratischen Parteien angehören wollen oder politische Straftäter in ihren Reihen dulden. Wir fordern alle politischen Mitbewerber zu einem fairen Wahlkampf mit Respekt und Anstand auf“, so Gerd-Martin Rappen abschließend.

Von | 2021-09-03T14:58:35+02:00 September 3rd, 2021|Stadtverband|0 Kommentare

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