Am 13. August jährt sich zum 58. Mal der Bau der „Berliner Mauer“ am 13. August 1961. Dazu der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Greifswald, Gerd-Martin Rappen: „Gerade für uns Christdemokaten ist und bleibt dieser Tag ein Tag des Innehaltens und des Gedenkens. Die „Staatsgrenze der DDR“ hat Deutschland für Jahrzehnte geteilt und viel Unglück über die Menschen in Ost und West gebracht. Freiheit und körperliche Unversehrtheit wurden im Osten Deutschlands bis 1989 mit Füßen getreten. Wir können stolz darauf sein, dieses Joch aus eigener Kraft abgeschüttelt zu haben!

Wir dürfen ebenso die Opfer nicht vergessen, die ihr Leben unschuldig in den Straflagern der sowjetischen Besatzungsmacht verloren haben. Eines davon war das Speziallager Nr. 9 Fünfeichen. In Fünfeichen starben insgesamt 5.169 Menschen, darunter bekannte Greifswalder wie Dr. Siegfried Remertz, Richard Schmidt und Prof. Carl Engel, die alle an der kampflosen Übergabe der Stadt am 30. April 1945 beteiligt waren und damit die Zerstörung Greifswalds verhindert haben.

Es ist zu einer wichtigen Tradition der CDU in Greifswald geworden, am 13. August der Opfer der deutschen Teilung und der kommunistischen Gewaltherrschaft mit einer Kranzniederlegung an der „Fünfeichen-Stele“ in Greifswald zu gedenken. Besonders freuen wir uns, dass wir für die diesjährige Gedenkrede Landrat Michael Sack gewinnen konnten.

Wir möchten ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass die Opfer von Unrechtsherrschaft und Tyrannei nicht in Vergessenheit geraten sind“, so Gerd-Martin Rappen abschließend.

Von | 2019-08-07T18:04:15+00:00 August 7th, 2019|Stadtverband|0 Kommentare

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