In der Bürgerschaftssitzung am 22.02.2018 beschloss die Greifswalder Bürgerschaft auf Antrag der CDU-Fraktion einen Auftrag an den Oberbürgermeister, zu prüfen wie und wo in Greifswald Außenstellen des Standesamtes zur Durchführung der standesamtlichen Trauung eingerichtet werden könnten. Für die nächste Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und öffentliche Ordnung hat die Stadtverwaltung nun eine Informationsvorlage zu diesem Prüfauftrag eingebracht, die für die meisten der geprüften Orte die potentielle Eignung als Außenstelle des Standesamtes positiv bewertet.

„Auch wenn das Trauzimmer im Greifswalder Rathaus als der älteste original erhaltene Raum des Rathauses einen schönen und angemessenen Rahmen für den „Bund fürs Leben“ bietet, gibt es noch weitere Orte in unserer Stadt, die ebenso einen solchen Rahmen bieten können. Gerade unsere am Greifswalder Bodden gelegenen Stadtteile Wieck und Eldena mit ihrem maritimen Flair sind für Greifswalder und besonders für auswärtige Hochzeitspaare attraktiv. Durch die Stadt geprüft wurden daher das Segelschulschiff GREIF, das Hafenamt Wieck, das Kloster Eldena und das Strandbad Eldena“, berichtet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerd-Martin Rappen.

„Besonders freut mich, dass die GREIF die rechtlichen Voraussetzungen in vollem Umfang erfüllt und bereits Gespräche laufen, damit auf Greifswalds Flaggschiff ab dem nächsten Jahr geheiratet werden kann. Beim Hafenamt Wieck und der Klosterruine Eldena können die gesetzlichen Voraussetzungen mit den entsprechenden Maßnahmen hergestellt werden. Und beim Strandbad Eldena bin ich zuversichtlich, dass sich die bestehenden rechtlichen Probleme lösen lassen werden. Die CDU-Fraktion wird jedenfalls am Ball bleiben und steht eventuell notwendigen Investitionen zur Herstellung der Eignung offen gegenüber“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Axel Hochschild.

Von | 2019-09-30T18:07:29+00:00 September 30th, 2019|Fraktion|0 Kommentare

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