Im Herbst 2015 wurde erstmalig ein Greifswalder Frauenbeirat gewählt und durch die Bürgerschaft bestätigt. Sprecherin wurde damals die Gleichstellungsbeauftragte der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Ruth Terodde. Nachdem diese bereits vor über einem Jahr als Sprecherin zurückgetreten war, steht der Frauenbeirat jetzt vor der Auflösung. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion bedauert diese Entwicklung und fordert den grünen Oberbürgermeister auf, den Beirat zügig wiederzubeleben und dadurch die Gleichstellung von Frauen und Männern in Greifswald weiter voranzutreiben.

„Die ehemalige Sprecherin des Frauenbeirats Ruth Terodde ist wahrlich nicht als leise oder meinungsschwach bekannt; so ließ sie sich noch 2019 in der OZ zitieren, dass Frauen sich wegen deren „zukunftsorientierter“ Haltung zu Umweltschutz und Klimawandel natürlich eher für Parteien wie die Grünen und Linken entscheiden würden als für die CDU. Ihr Rücktritt hingegen verlief ganz still und heimlich; in gutem Zustand hat sie den Frauenbeirat offenbar nicht übergeben, wenn dieser sich ein Jahr später mangels Beteiligung auflösen muss. Es ist bedauerlich, dass die von Frau Terodde hinterlassene „verbrannte Erde“ dazu führt, dass der Frauenbeirat seine satzungsgemäße Aufgabe, Themen der Gleichstellung von Frauen und Männern in Beruf, Familie und Gesellschaft an die Bürgerschaft heranzutragen, dadurch gegenwärtig und absehbar nicht wahrnehmen kann“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.

„Versagt hat an dieser Stelle ebenso der grüne Oberbürgermeister. Ich kann mich nicht erinnern, in der Bürgerschaft durch ihn aktiv über die schwierige Situation des Frauenbeirats informiert worden zu sein. Auch hätte trotz Pandemie in diesem Jahr sicherlich die Möglichkeit bestanden, wie in der Satzung vorgesehen, das Frauenforum zusammentreten und den Frauenbeirat neuwählen zu lassen. Bei vernünftiger Werbung dafür durch die Verwaltung hätten sich bestimmt genügend engagierte Greifswalderinnen für einen neuen Frauenbeirat gefunden. Diese Tatenlosigkeit des OB schadet mittelbar allen Greifswalder Mädchen und Frauen. Ich fordere ihn daher auf, im kommenden Jahr 2022 zügig alles Notwendige zu veranlassen, damit der Frauenbeirat neu gewählt wird und seine wichtige Arbeit wiederaufnehmen kann“, so Axel Hochschild abschließend.

Von | 2021-12-23T11:05:37+01:00 Dezember 23rd, 2021|Fraktion|0 Kommentare

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