Ende Januar wurde auf dem Deponieberg an der Ladebower Chaussee die dort weidende Schafsherde Opfer von zwei Wolfsangriffen mit mehreren getöteten Tieren. Die Stadt teilte im Zusammenhang mit den Angriffen mit, dass sich rund um Greifswald mindestens ein Dutzend Wölfe angesiedelt hat. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion erwartet hier mehr Transparenz des grünen Oberbürgermeisters und fordert ihn auf, sein jahrelanges Versagen bei den Wildschweinen nicht beim Wolf zu wiederholen.

„Ich bin fassungslos, dass inzwischen ein Wolfsrudel und mehrere Einzelwölfe in der unmittelbaren Umgebung Greifswalds leben. Offensichtlich ist diese Tatsache dem Oberbürgermeister auch schon länger gut bekannt, aber als Greifswalder Bürger und Mitglied der Bürgerschaft kann ich mich nicht erinnern darüber informiert worden zu sein. Und hätte es nicht diesen schrecklichen Wolfsangriff, praktisch in Sichtweite des Marktplatzes, gegeben, wäre dies wahrscheinlich auch weiterhin nicht öffentlich bekannt. Der Oberbürgermeister lässt mal wieder die von ihm in seinem Wahlkampf noch so gepriesene Transparenz des Verwaltungshandelns vermissen. Über solche Entwicklungen und mögliche Gefahren muss die Bevölkerung vernünftig und rechtzeitig informiert werden und nicht erst wenn Wölfe fast durch die Fußgängerzone streifen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.

„Bei der Wildschweinplage hat der grüne Oberbürgermeister Politik und Bevölkerung jahrelang erzählt, eine Bejagung im Stadtgebiet sei ausgeschlossen und man müsse mit den Wildschweinen eben zu leben lernen. Erst auf Druck der CDU-Fraktion hat die Verwaltung letztes Jahr ein Maßnahmenpaket vorgelegt, das endlich auch die Jagd auf Wildschweine beinhaltet. Bei der Umsetzung hapert es aber noch, von der durch den OB stolz verkündeten Zahl an erlegten Wildschweinen wurden die wenigsten durch seine Verwaltung auf städtischen Flächen erlegt. Anstatt des Oberbürgermeisters hilft jetzt offenbar der Wolf bei der Eindämmung der Wildschweinpopulation. Sein Versagen bei den Wildschweinen darf sich jedenfalls nicht bei den Wölfen wiederholen. Viele Greifswalder haben Angst und dagegen hilft nicht die Betroffenheit des OB, sondern nur konkretes Handeln“, ergänzt das CDU-Bürgerschaftsmitglied Madeleine Tolani.

„Es darf sich nicht bei den Wölfen wiederholen, was Greifswald mit den Wildschweinen dank der Trägheit des Oberbürgermeisters erlebt hat: Straßensperrungen, Kinder mit Angst auf dem Schulweg, hohe Sachschäden. Der Oberbürgermeister muss handeln und auch seine Stimme in Schwerin und Berlin erheben, damit der Schutz der Menschen und nicht der Schutz des Wolfes im Vordergrund steht. Gerade in seiner eigenen grünen Partei sind viele der Auffassung „Rotkäppchen lügt“. Aber sie lügt eben nicht, Wolf und Mensch passen in einer Stadt wie Greifswald einfach nicht zusammen“, so Axel Hochschild abschließend.

Von | 2022-02-04T11:23:34+01:00 Februar 4th, 2022|Fraktion|0 Kommentare

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