Der Sommer 2022 war deutschlandweit ein überdurchschnittlich sonniger, heißer und trockener Sommer; auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden Hitzerekorde gebrochen. Das Landwirtschafts- und Umweltministerium M-V rief Mitte August zum Wassersparen auf und konstatierte für Vorpommern teilweise sogar eine „extreme Dürre“. In Greifswald wird auf vielfältigste Weise Wasser benötigt, ebenso im Umland für sich im städtischen Eigentum befindende Liegenschaften wie den Stadtforst. Die CDU-Fraktion will daher zum Ende des Sommers mit einer kleinen Anfrage Auskunft über die aktuelle Wassersituation in Greifswald und auf weiteren stadteigenen Flächen erhalten.
„Dieser Sommer war in Deutschland nach Befund des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der sonnigste und einer der wärmsten und trockensten Sommer seit Messbeginn, auch hier in Mecklenburg-Vorpommern war es ein ungewöhnlich warmer Sommer mit Hitzerekorden. Fast ganz Vorpommern leidet unter einer Dürre, Teile sogar unter „extremer Dürre“ laut dem Dürreindex des Umweltforschungszentrums (UFZ) Leipzig. Angesichts dieser Situation wollen wir mit einer kleinen Anfrage erfahren, wie es um die Wassersituation in Greifswald und auch darüber hinaus bestellt ist. Denn nicht nur im Stadtgebiet wird Wasser benötigt, sondern auch außerhalb der Stadt bspw. für unseren Stadtforst. In einigen Regionen in unserem Nachbarbundesland Brandenburg können übrigens aufgrund von Wassermangel Bauvorhaben nicht mehr genehmigt werden; auch für die weitere Stadtentwicklung handelt es sich also um eine wichtige Größe“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.
„Angesichts der aktuellen klimatischen Veränderungen ist davon auszugehen, dass solche Sommer wie dieser erneut vorkommen. Daher sollten bei der ausreichenden Bereitstellung von Wasser für verschiedenste Zwecke auch neue Wege angedacht werden. Gegenwärtig wird bei der Entschlammung des Tierparkteichs über immerhin sechs Kilometer ein Schlamm-Wasser-Gemisch nach Ladebow ins Klärwerk gepumpt. Vielleicht ist es ja dann auch möglich, dort aufbereitetes Wasser über einige Entfernung abzupumpen und zu nutzen, bspw. im Stadtforst, auf landwirtschaftlichen Flächen oder für die Renaturierung von Feuchtgebieten. Die Wassersituation ist von großer Bedeutung für die Zukunft der Stadt und verdient Aufmerksamkeit in Politik und Verwaltung“, so Axel Hochschild abschließend.
Von | 2022-09-07T13:54:14+02:00 September 7th, 2022|Fraktion|0 Kommentare

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