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Neuigkeiten
01.02.2017, 15:19 Uhr
Egbert Liskow: Schloss Ludwigsburg ist wichtiges kulturhistorisches Denkmal - Voraussetzungen für eine baldige Sanierung schaffen
Der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion und Greifswalder Landtagsabgeordnete Egbert Liskow hat heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Vincent Kokert, Landesfinanzminister Mathias Brodkorb sowie dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Jörg Hasselmann, das Schloss Ludwigsburg besucht. Während des Besuchs stellte Liskow den kulturhistorischen Wert der Anlage heraus und warb für eine zügige Klärung der Eigentumssituation sowie die Erarbeitung eines tragfähigen Nutzungskonzeptes, um die Anlage nachhaltig zu sichern.
„Das Schloss Ludwigsburg ist das letzte noch erhaltene Schloss des Pommerngeschlechts auf deutschem Boden. Das Gesamtensemble samt Schloss und Gutshofanlage sind sowohl für die Region als auch für das Land Mecklenburg-Vorpommern von großer kulturhistorischer Bedeutung. Insbesondere für den vorpommerschen Landesteil bildet es ein identitätsstiftendes Element der eigenen Geschichte. Viele historisch wertvolle Komponenten im Schloss sind noch erhalten. Es ist jedoch großer Handlungsbedarf erkennbar, um etwa Wandmalereien, alte Dielen oder Fresken erhalten zu können. Das Pommernschloss ist einmalig in der Region und ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Es muss jetzt dringend saniert werden. Hier kann man pommersche Geschichte noch vor Ort erleben.
 
 
Damit eine finanzielle Förderung überhaupt möglich wird, muss zunächst die Eigentumssituation geklärt werden. Derzeit gibt es drei Eigentümer, denen Teile der Gesamtanlage gehören. Hier muss jedoch eine gemeinsame Lösung mit einem Eigentümer entwickelt werden, um eine Förderfähigkeit zu ermöglichen. Erste Schritte zur Entwicklung einer derartigen Lösung sind zwar gemacht. Diese Anstrengungen müssen jedoch intensiviert werden. Daran anschließend ist durch den Träger ein nachhaltiges Nutzungskonzept zu entwickeln. Hier ist im Moment insbesondere der Förderverein gefragt. Sowohl die Klärung der Eigentumssituation als auch die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes müssen nun zügig angegangen werden. Beides ist für eine positive Entwicklung des Schlosses von immenser Bedeutung", so Liskow.